Mit Wünschelrute Bierfaß aufgespürt

Zünftiger Auftakt der Laurentius-Kirchweih in Hütten
Das Kirchweihpaar ausgetanzt

 

 

Ein Höhepunkt im kulturellen Leben Hüttens ist zweifellos das schon zur Tradition gewordene Aufstellen des Kirwabaums. Am Freitag abend hatten sich dazu zahlreiche Zuschauer in der Dorfmitte eingefunden, wo die Stadtkapelle Grafenwöhr ein Standkonzert gab.
Anschließend wurde der festlich geschmückte Kirwabaum mit der Figur des
heiligen Laurentius auf der Spitze unter großer Beteiligung der Bevölkerung von den Kiwaburschen zu den Klängen der Stadtkapelle von der Dorfmitte zum Festplatz am Feuerwehrhaus getragen.
Vorsitzender Gerhard Mark begrüßte im Namen der Freiwilligen Feuerwehr neben
Ehrenmitglied und Stadtrat Eduard Wittmann sowie den Stadträten Karl Dobmann und
Josef Aumüller besonders Professor Dr. Hermann Kirchhoff, der als Freund des kulturellen Brauchtums gilt.
Mit Muskelkraft und ,,Schwalbenpaaren" wurde der Kirwabaum unter dem Beifall der
zahlreichen Zuschauer von den Burschen aufgerichtet. Anschließend machte sich ,,Zeremonienmeister" Josef Konle mit einer Wünschelrute auf den Weg, um ein vergrabenes Bierfaß aufzuspüren. Nach einem alten Schuh und einem Stück Holz, das die Kirchweihburschen mit einem lauten ,,Nix für uns" begleiteten, schlug die Wünschelrute kräftig aus, und in kurzer Zeit wurde das Bierfaß ausgegraben und von Professor Dr. Kirchhoff in Zusammenarbeit mit Eduard Wittmann angezapft.
Für weitere Höhepunkte des Abends sorgten die Kinder- und Jugendgruppe sowie die
Erwachsenen der Volkstanzfreunde Hütten im Heimatverein Grafenwöhr mit Tänzen um
den Maibaum.

Höhepunkt war das Austanzen des Kiwapaars '97. Das Los fiel auf Heike Lingl und Harald Bosch.
Der absolute Höhepunkt war das Austanzen des Kirwapaares 1997. Die Boum und Moidla des Dorfes tanzten um den Kirwabaum und reichten bei einem Pfiff von Ehrenkommandant Alfred Fröhler einen Blumenstrauß an das nächste Paar weiter.
Als das Blaulicht des Feuerwehrautos aufleuchtete, hielten gerade Heike Lingl und Harald Bosch den Strauß in den Händen. Sie wurden zum Kirwapaar erkoren. ,,Zeremonienmeister" Josef Konle überreichte an Heike ein Schultertuch und an Harald einen Hut sowie an beide einen riesigen Bierkrug als Symbol zur Begleitung während der Kirchweihtage.
Für das leibliche Wohl hatten die Floriansjünger bestens gesorgt. Kommandant Alfons Völkl mit seiner Frau Elisabeth servierten saure Bratwürste, Josef Schönberger und Thomas Seubert schwitzten beim Grillen

der lecker zubereiteten Forellen, Konrad Palecki mit seiner Frau Barbara kredenzten Hamburger und Hans Grünauer junior mit seiner Mannschaft war für Getränke verantwortlich. Bei herrlichem Biergartenwetter wurde zu den Klängen der Stadtkapelle Grafenwöhr bis weit nach Mitternacht gefeiert.
Das Lokalderby am Samstag gegen den SC Schwarzenbach brachte der Concordia nach einer guten Leistung eine 1:2-Niederlage, die jedoch der guten Kirwastimmung keinen Abbruch tat. 


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