
Wegzehrung für unsere Grafenwörther Freunde
v.r.n.l. Bürgermeister LAbg. Mag. Alfred Riedl, Grafenwörth,
Vizebürgermeister Anton Mörwald, Grafenwörth, 3. Bürgermeister
Herbert Hummel, Grafenwöhr, 1. Bürgermeister Helmuth Wächter,
Grafenwöhr |
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Gedicht
am Sonntag, den 29.07.2001 im Jugendheim Grafenwöhr
verfasst von Anna Mock
vorgetragen von Theresa Vlasek und Katja Schraml
Schön, dass ihr da seid! so sagen heut
wir kleinen im Namen der großen Leut.
Ein weiter Weg führte euch von Österreich her
und wir hoffen, es gefällt euch in Grafenwöhr.
Zum Verwechseln ähnlich hören sich unsere Ortsnamen an,
doch ist an jedem Ort etwas Besonderes dran.
Grafenwörth liegt an der Donau, die ist geschichtsträchtig
und breit,
aber bei uns stammen Thumbach und Creußen auch aus uralter Zeit.
Und wenn die der Donau nicht ihr Wasser brächten ein,
könnt sie bei Grafenwörth nicht so mächtig sein.
Jahrhunderte lang hat dieses Wasser auch unseren Kies nach Grafenwörth
transportiert
dessen Abbau jetzt dort so richtig floriert.
Was uns Nordbayern in Grafenwörth besonders ins Auge sticht,
sind die Weinberge, denn die gibts bei uns nicht.
Dafür gibts den Weinbühl, bei allen bekannt,
Bürgermeisterhügel wird er bei uns auch genannt.
Seit langer Zeit wohnt dort der Bürgermeister, der unsere Stadt
grad regiert
und Dank der exponierten Lage nie den Überblick verliert.
Zur Bürgermeisterwohnung im Weinberg möchte ich lieber nicht
raten,
zuviel Geist vom Wein kann manchmal auch schaden.
Doch in Maßen genossen ist der Wein Gottes Gabe.
Leider entbehrt Grafenwöhr solcher Labe!
Darob sind wir aber nicht zu bedauern,
o nein, o nein, ein kühles Bier kann auch Hochgenuss sein.
Nun heißen wir unsere Gäste nochmals recht herzlich willkommen
und wünschen,
Speis und Trank mög ihnen bestens bekommen,
sie mögen sich freuen mit den Jungen und Alten
und uns alle in guter Erinnerung behalten.
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