Spielmannszug verabschiedete sich mit zwei
Höhepunkten in die Sommerpause

Am 22.07.00 veranstaltete der Spielmannszug mit seinem Patenverein dem Spielmannszug Erbendorf auf dem Marienplatz in Grafenwöhr einen Zapfenstreich. Nachdem Betreuer Peter Hößl kurz auf die Entstehung des Zapfenstreiches eingegangen war, marschierten die Musiker gegen 21.00 Uhr auf dem Marienplatz ein. Umrahmt wurden Sie dabei von Fackelträgern der FFW unter dem Kommando vom Kommandanten Hans Pappenberger.

Nach der Aufstellung vor dem historischen Rathaus erfolgte unter der Stabführung von Frau Dr. Christina Schultes der eigentliche Zapfenstreich. Dabei bewiesen die Musiker beider Musikzüge Ihren hohen Ausbildungsstand. Gespielt wurden der „ Gruß an Coburg, Yorkscher Marsch, Petersburger Marsch, Fanfarenmarsch und der Belgradmarsch.“ Zwei Flötenspielerinen vom Erbendorfer Zug und ein Trommler vom Grafenwöhrer Zug stimmten gemeinsam den Zapfenstreich an. Bevor Christian Melchner dann auf der Fanfare das Signal zum Zapfenstreich gab.

Nachdem der Zapfenstreich beendet war, sparten die rund 500 Zuschauer auf dem Marienplatz nicht mit dem Beifall. Beim Auszug der Musikzüge klatschten sie noch begeistert mit. Mit diesem Auftritt bewiesen beide Spielmannszüge das zu Ihren gespielten Musikstücken nicht nur Märsche gehören. Sondern ebenso auch die Nationalhymne und die Bayernhymne.

Der Spielmannszug Grafenwöhr möchte sich für die Unterstützung für diesen Auftritt bei der Feuerwehr und dem 1. Bürgermeister Helmuth Wächter bedanken. Dieser nahm auch während des Zapfenstreich die Meldungen für den Beginn und das Ende des Zapfenstreiches ab. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrhaus wurde noch bis spät in die Nacht der gelungene Auftritt gefeiert.

Seinen letzten Höhepunkt in dieser Saison brachte den Spielmannszug zum zweiten Mal in die Partnergemeinde nach Gra-fenwörth. Am Samstag um 6:00 Uhr in der früh wurde der Bus beim Feuerwehrhaus in Richtung Grafenwörth gestartet. Nach einer Zwischenstation im Kloster Melk erreichte man gegen 15:00 Uhr das Feuerwehrhaus von Grafenwörth. Hier wurde man bereits vom Kommandanten Fritz Ploiner mit seinem Team erwartet. Nach dem Bezug der Unterkunft erfolgte am Abend eine Erkundung der Kellergasse mit anschließendem Heurigen. Die Teilnehmer durften in den Weinberg der Familie Steinkellner streifen und sich an den schon reifen Weintrauben vergreifen. Auch stand die Erkundung eines Weinkellers auf dem Programm. Am Sonntag hieß das Ziel Wien. Nach der Ankunft besichtigte man die Hofburg. Bei einer Führung wurde den Teilnehmern deutlich, dass es auch eine Kaiserin nicht immer leicht gehabt hat, war Sie doch an ein strenges Hofzeremoniel gebunden. Zum Mittagessen ließ man sich dann auf dem Schmankerlmarkt nieder. Danach folgte ein Bummel durch die Fußgängerzone von Wien, vorbei an der Kärntnerstraße und dem Stefansdom. Zum Abschluß in Wien wurde noch durch den Prater gebummelt. Am Abend wurde dann beim Heurigen mit Grillpfanne fleißig gefeiert. Die Musiker Dötsch Marco, Christian Melchner, Christina Schultes und Petra Melchner verstanden es ausgezeichnet, mit der Gitarre und dem Schifferklavier alle Grafenwöhrer und Grafenwörther zusammenzubringen.

Am Montag stand die Wachau auf dem Programm, mit dem Schiff ging es von Krems aus bis nach Melk. Dabei konnte man 3 Stunden lang diese herrliche Landschaft mit Ihren Weinbergen und Burgen, sowie den alten Städten bewundern. Am Nachmittag war am Baggerweiher Erholung angesagt. Viele nutzen die Gelegenheit um sich in den Fluten abzukühlen. Andere wurden unfreiwillig angekühlt. Nach dem Bad hatte der Fischereiverein ein tolles Abendessen vorbereitet. Nach dieser Stärkung hieß es sich schnell umzuziehen, stand doch ein musikalischer Auftritt in Grafenwörth auf dem Programm. Der Spielmannszug marschierte vom Feuerwehrhaus aus zum Pfarrgarten wo ein Schachspiel zwischen dem Pfarrer und dem Bürgermeister auf dem Plan stand. Dieses fand anläßlich der Übergabe des Pfarrgartens an die Jugend von Grafenwörth auf dem Programm. Davor spielte man noch dem Bürgermeister aus Anlaß seiner Silberhochzeit ein Ständchen. Nach der Einweihung verbrachte man noch viele Stunden mit den Grafenwörthern im Pfarrgarten.

Beim Abschied am Dienstag bedankte sich Betreuer Peter Hößl bei Fritz Ploiner für die Gestaltung der vier Tage und die herzliche Aufnahme. Man war sich sicher das es nicht der letzte Besuch in Grafenwörth war. Hößl überreichte an ihn einen handgeschnitzten Florian für die Feuerwehr. Außerdem bekam er für seinen nächsten Grafenwöhr Besuch noch einen Satz Freizeitkleidung, damit er in Grafenwöhr sofort wieder erkannt wird. Betreuer Peter Hößl möchte sich bei allen bedanken die ihn bei der Organisation dieser Fahrt unterstützt haben.

Die nächste Probe findet wieder am 06.09.00 um 19:00 Uhr am Feuerwehrhaus statt. Dabei wird auch das Sommerfest am Bierlohweiher besprochen, das am 09.09.00 stattfindet. Neuaufnahmen sind ab dieser Zeit wieder möglich. Nähere Info gibt es auch im Spielwarengeschäft Gradl bei Inhaberin Petra Melker zu den üblichen Geschäftszeiten.

 


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