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Nicht nur Firmenneugründungen sondern auch
alteingesessene Betriebe sollten im Interesse der Politik
stehen. Dies hob die CSU-Stadtratsfraktion und
Vorstandschaft bei der Betriebsbesichtigung der Druckerei
Hutzler heraus. Vom Zweimann-Familienbetrieb habe sich die
Firma im Laufe der Jahre zum High-Tech-Unternehmen mit 10
Beschäftigten entwickelt. Qualität, Tempo,
Kundenservice und ständige technische Weiterentwicklung
zählen, hoben Druckermeister Hannes Hutzler und
Juniorchef Bernd Hutzler beim Ortstermin der CSU in ihrem
Betrieb an der Richard Wagner Straße heraus
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Ein neuer Scanner ermöglicht das Erfassen von
Negativen, Bildern und Dias, so dass alle Vorarbeiten zur
Erstellungder Filme und Druckplatten nun im eigenen Haus
erfolgenkönnen. Laufend fortentwickelt werde dabei die
technische Ausstattung mit PC´s, Scanner, Druckern,
Belichtungseinheiten und notwendigen Equipment.
Auf zirka 1,5 Millionen Mark bezifferte Hannes Hutzler die
gesamte technische Ausstattung des Betriebes. Herzstück
der Druckerei sind zwei Offset-Druckmaschinen. Die
Produktpalette des Betriebes reiche von der Visitenkarte
über Zeitschrift und Katalog bis hin zum
Großplakat.
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Der alte Bleisatz für den Buchdruck sei schon lange
tot, dennoch würden auch zwei Heidelberger Tiegel und
ein Buchdruckzylinder noch wertvolle Dienste beim Stanzen,
Prägen und bei Spezialarbeiten leisten. Mehrere
Paletten Papier würden wöchentlich verarbeitet.
Zum Einsatz im Druckbereich gelangten in jüngster Zeit
immer mehr okologische Rohstoffe, mit biologisch abbaubaren
Druckfarben konnten hervorragende Ergebnisse erzielt werden.
Per "Datenautobahn" treffen Vorlagen und Aufträge oft
aus aller Welt ein, die in kürzester Zeit über
Versandfirmen und eigenen Kurier wieder zum Kunden
gehen.
Ein weiteres Standbein schuf sich die Druckerei mit der
Gründung eines Zweitbetriebes der nicht nur Printmedien
sondern auch Internet-Dienstleistungen und Digitale Medien
sowie den Domain-Verkauf anbietet. So hätten die Kunden
die Möglichkeit ihren Katalog auch als CD oder
Internet-Präsentation zu erhalten. Eine ständige
Fortbildung und Weiterentwicklung seinen dafür
notwendig, hob Hannes Hutzler hervor.
An Auszubildenden beschäftigt der Betrieb einen
Offset-Drucker und eine Mediengestalterin.
Vom reinen Männerberuf, so der Druckermeister, habe
sich das Druckerhandwerk immer mehr zum Frauenberuf
entwickelt. Besonders im Satzbereich hätten Frauen
kreativere Fähigkeiten.
Gesund sei der Kundenstamm, der keine Abhängigkeit von
Großkunden aufzeigt. Gute Aufträge würden
auch von Seiten der US-Armee und amerikanischen Vereins- und
Privatkunden erteilt. Ergänzt wurden die
Erläuterungen beim Firmenbesuch, durch praktische
Vorführungen an den verschiedensten Maschinen.
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