CSU besichtigte die Druckerei Hutzler



Nicht nur Firmenneugründungen sondern auch alteingesessene Betriebe sollten im Interesse der Politik stehen. Dies hob die CSU-Stadtratsfraktion und Vorstandschaft bei der Betriebsbesichtigung der Druckerei Hutzler heraus. Vom Zweimann-Familienbetrieb habe sich die Firma im Laufe der Jahre zum High-Tech-Unternehmen mit 10 Beschäftigten entwickelt. Qualität, Tempo, Kundenservice und ständige technische Weiterentwicklung zählen, hoben Druckermeister Hannes Hutzler und Juniorchef Bernd Hutzler beim Ortstermin der CSU in ihrem Betrieb an der Richard Wagner Straße heraus


Im Jahr 1966 hat Hannes Hutzler nach seiner umfangreichen Ausbildung die Druckerei von seinem Vater übernommen. Nach den Anfängen mit zwei Mann im Rückgebäude des Brunneranwesens sei der Betrieb in dem 1985 bezogenen Neubau auf mittlerweile nun 10 Beschäftigte angewachsen. Hannes Hutzler erläuterte den CSU-Mitgliedern den Ablauf in der Druckerei. Neu ausgestattet wurde in den letzten Wochen die Druckvorstufe, dort werden an mehreren PC´s das Design und Druckvorlagen erstellt.

Ein neuer Scanner ermöglicht das Erfassen von Negativen, Bildern und Dias, so dass alle Vorarbeiten zur Erstellungder Filme und Druckplatten nun im eigenen Haus erfolgenkönnen. Laufend fortentwickelt werde dabei die technische Ausstattung mit PC´s, Scanner, Druckern, Belichtungseinheiten und notwendigen Equipment.
Auf zirka 1,5 Millionen Mark bezifferte Hannes Hutzler die gesamte technische Ausstattung des Betriebes. Herzstück der Druckerei sind zwei Offset-Druckmaschinen. Die Produktpalette des Betriebes reiche von der Visitenkarte über Zeitschrift und Katalog bis hin zum Großplakat.


Der alte Bleisatz für den Buchdruck sei schon lange tot, dennoch würden auch zwei Heidelberger Tiegel und ein Buchdruckzylinder noch wertvolle Dienste beim Stanzen, Prägen und bei Spezialarbeiten leisten. Mehrere Paletten Papier würden wöchentlich verarbeitet. Zum Einsatz im Druckbereich gelangten in jüngster Zeit immer mehr okologische Rohstoffe, mit biologisch abbaubaren Druckfarben konnten hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Per "Datenautobahn" treffen Vorlagen und Aufträge oft aus aller Welt ein, die in kürzester Zeit über Versandfirmen und eigenen Kurier wieder zum Kunden gehen.

Ein weiteres Standbein schuf sich die Druckerei mit der Gründung eines Zweitbetriebes der nicht nur Printmedien sondern auch Internet-Dienstleistungen und Digitale Medien sowie den Domain-Verkauf anbietet. So hätten die Kunden die Möglichkeit ihren Katalog auch als CD oder Internet-Präsentation zu erhalten. Eine ständige Fortbildung und Weiterentwicklung seinen dafür notwendig, hob Hannes Hutzler hervor.
An Auszubildenden beschäftigt der Betrieb einen Offset-Drucker und eine Mediengestalterin.

Vom reinen Männerberuf, so der Druckermeister, habe sich das Druckerhandwerk immer mehr zum Frauenberuf entwickelt. Besonders im Satzbereich hätten Frauen kreativere Fähigkeiten.

Gesund sei der Kundenstamm, der keine Abhängigkeit von Großkunden aufzeigt. Gute Aufträge würden auch von Seiten der US-Armee und amerikanischen Vereins- und Privatkunden erteilt. Ergänzt wurden die Erläuterungen beim Firmenbesuch, durch praktische Vorführungen an den verschiedensten Maschinen.





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