Der amerikanische Präsident im DAGA Oberst Philip D. Coker
verläßt Truppenübungsplatz
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„Grafenwöhr ist unsere Heimatstadt, aber leider müssen wir scheiden. Ständiger Wohnortwechsel ist das Schicksal einer Soldatenfamilie“, bedauerte Oberst Philip D. Coker bei seiner Verabschiedung vom Deutsch Amerikanischen Gemeinsamen Ausschuß. „Wenn ich einen Ort wählen könnte, wohin ich zurückkommen möchte, dann ist es Grafenwöhr.“ Der Kommandeur 100th ASG verläßt die Oberpfalz und kehrt nach Fort Knox zurück. „Schade, wir hätten uns gewünscht, dass sie länger bleiben können“. DAGA-Präsident Fred Arnold bedankte sich bei Oberst Coker für die harmonische und unkomplizierte Zusammenarbeit. „Sie haben Großartiges für die DAGA und die Region geleistet und werden in die Geschichte eingehen“, versicherte Arnold. Er erinnerte an das schwierige Problem mit dem neuen Festplatz für das Deutsch-Amerikanische Volksfest, das Oberst Coker fabelhaft und zur Zufriedenheit aller gelöst hat. Besonders herzlich bedankte sich Arnold bei Sharlene Coker für ihre Verbundenheit. Als Abschiedsgeschenk überreichte er an Oberst Coker das Buch über die Geschichte Bayerns und einen dazu gehörigen Bildband. Frau Sharlene Coker bekam einen schönen Blumenstrauß. Oberst Coker revanchierte sich mit einem bearbeiteten Pflasterstein aus dem Truppenübungsplatz und einer Münze. Stellvertretender DAGA-Präsident Oberstleutnant Daniel V. Bruno übernimmt bis zu den Neuwahlen im Herbst das Amt des scheidenden Colonels beim Deutsch-Amerikanischen-Gemeinsamen Ausschuss.Traurig stimmte Oberst Coker der Abschied. „Ich kenne nur ein oder zwei Plätze, wohin ich zurückkehren möchte. Einer davon ist Grafenwöhr“. Wichtig erachtete er die Deutsch-Amerikanische Freundschaft und das gegenseitige Verständnis im Interesse der Stadt Grafenwöhr, der Region und der Zukunft Deutschlands und Europas. „Oberst Coker hat vieles in die Wege geleitet, was sich erst in der Zukunft auswirken wird“. Pressesprecher Günter Thannhäuser hob die Kompromissbereitschaft des Kommandeurs hervor, der nie versucht habe, etwas konsequent durchzusetzen. Auch in schwierigen Zeiten habe er die Belange der deutschen Nachbarn und der Ansprechpartner bei Behörden, Regierung und Staatskanzlei berücksichtigt. Ein großes Anliegen war ihm auch die Wahrung der Geschichte in den Standorten Grafenwöhr, Vilseck und Hohenfels. Als Beispiel nannte er die Renovierung des Wasserturms. Neu eingerichtet wurde der deutsch-amerikanische beratende Ausschuß. Hochrangige Persönlichkeiten der US-Armee treffen sich zweimal jährlich mit den Verantwortlichen der Staatskanzlei, Oberfinanzdirektion und verschiedenen Dienststellen um unbürokratisch und kurzfristig notwendige Entscheidungen treffen zu können. Oberst Coker hat sich vehement dafür eingesetzt, das militärische Anlagen bestmöglich ausgelastet sind. Mit einem letzten gemütlichen Beisammensein verabschiedete die DAGA-Vorstandschaft den amerikanischen Präsidenten. |
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