Mitglieder des Spielmannszug im Reisefieber



Tolle Urlaubstage verbrachten die Mitglieder des Spielmannszug in Südtirol. Dazu wurde am 27.05.99 vom Feuerwehrhaus aus gestartet. Nach einer problemlosen Anfahrt über Innsbruck und die Europabrücke kamen die Musiker am Nachmittag in Sankt Leonhard, oberhalb von Brixen an. Die Pension mit dem Namen Fernblick, machte ihrem Namen alle Ehre, hatte man doch einen tollen Ausblick in das Eisacktal und Brixen. Den ersten Abend verbrachte man mit Spielen und Musik, Am zweiten Tag hieß es die Bergschuhe anzuziehen, wollte man doch die Gilfenklamm bei Ratschings erkunden. Die Klamm mit ihren Wasserfällen und glattgeschliffenem Marmorgestein beeindruckte die Musiker sehr und so bereute keiner die vielen Stufen und Steigungen bei der Wanderung. Der Rückmarsch erfolgte über die Ortschaft Spange. Nachmittags erkundete man Sterzing mit seiner Fußgängerzone. Am Abend spielten dann wieder, wie auch an den anderen Abenden, Christian Melchner und Marco Dötsch zum mitsingen und schunkeln auf. Bei allerlei Spielen wurde auch so mancher Musiker auf den Arm genommen. Punkt 0.00 Uhr wurde der Ausbilderin Petra Melchner ein Geburtstagsständchen überbracht.

Am dritten Tag stand das Landesbergbaumuseum in Radnaun auf dem Programm. Bei der interessanten Führung durch den Lehr-stollen und die Aufbereitungsanlagen für die Erz- und Silbervorkommen, erfuhr man viel aus dem Leben der Bergleute einst bis in die Neuzeit. So konnte man mit Hammer und Meißel, einen Versuch starten, vom harten Gestein ein Stück abzuschlagen. Genauso wurden Teile der Maschinenanlagen in Betrieb gesetzt. Den Nachmittag verbrachte man bei angenehmen Temperaturen am Pool der Pension. So mancher Ausbilder und Spieler machte dabei auch unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Wasser.

Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen, und man machte sich auf den Weg nach München, zu den Bavariafilmstudios in Geiselgasteig. Bei der Tour konnten die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen werfen. Besonders von Interesse war der Kinofilm Asterix und die Straße vom „Marienhof“. Nach einen Stop in Allershausen zum Abendessen erreichte man gegen 21.00 Uhr wieder Grafenwöhr. Alle Teilnehmer waren sich einig, daß das nicht der letzte Ausflug gewesen ist. Betreuer Peter Hößl bedankte sich zum Abschluß noch, bei allen die zum gelingen der Fahrt beigetragen haben und besonders beim Busfahrer Fritz Witzl, der in den engen Kurven teilweise Schwerstarbeit zu verrichten hatte.


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