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Vorsitzender Werner Biersack feierte mit vielen Geburtstagsgästen im Jugendheim den 60. ,,Schön reden tut's nicht, die Tat ziert den Mann. " Dieses Zitat von Adolf Kolping trifft auf Werner Biersack zu. Der Vorsitzende des Heimatvereins vollendete am Sonntag das 60. Lebensjahr. Bereits am Samstag hatten sich viele Gäste zur Geburtstagsfeier im Jugendheim versammelt. Willi Buchfelder, Biersacks Stellvertreter beim Heimanverein, erinnerte an die Verdienste des Jubilars. "Der 8. April 1984 war für den Heimatverein ein Glückstag. An diesem Tag nahm Biersack die Wahl zum ersten Vorstand an." Buchfelder blickte auf den Umbau des Kastenhauses zum Kultur- und Militärmuseum zurück, der viel Arbeit und Organisationstalent erfordert habe. Militärabteilung, Kulturausstellung und begehbares Depot wurden eingerichtet und eröffnet. Dazwischen wurden immer wieder Sonderausstellungen angeboten. Kein Schaden ohne Nutzen Mitten in dieser Aufbauarbeit mußte ein herber Rückschlag hingenommen werden, erinnerte Willi Buchfelder: Werner Stich verlängerte den Vertrag über seine im Militärmuseum ausgestellten Exponate nicht mehr. ,,Alle bisher geleistete Arbeit schien umsonst. "Buchfelder zitierte das Sprichwort: ,,Es ist selten ein Schaden, ohne Nutzen." Nach Wochen der Ungewißheit konnte eine von der Stadt vorfinanzierte Militariasammlung erworben werden. ,,Diese wird dich, und natürlich auch uns, noch weitere 15 Jahre beschäftigen", versicherte Biersacks Stellvertreter im Vorstand. Sonderauftritt der Volkstänzer Buchfelder ging auf die ,,Ehe" mit den Volkstanzfreunden Hütten ein, die dank der Bemühungen Biersacks geschlossen werden konnte. Mit einem Sonderauftriff erfreuten die Volkstänzer den Vorsitzenden des Heimatvereins bei der Geburtstagsfeier. Seine Töchter überraschten den Papa mit musikalischen Geburtstagsgrüßen. Die Glückwünsche des Stadnuerbandes überbrachte Vorsitzender Gerhard Mark. Er dankte Biersack für sein verdienstvolles Wirken zum Wohle der Allgemeinheit und hob seine langjährige Mitarbeit im Redaktionsteam des Grafenwöhrer Stadtanzeigers hervor. Spenden für die Uniformsammlung Neben Familienangehörigen, Verwandten und Freunden reihten sich auch Vereinsvertreter in die Schar der Gratulanten ein. Im Namen der Stadt gratulierte Bürgermeister Helmuth Wächter. Für die Freiwillige Feuerwehr bedankten sich Vorsitzender Roland Preinl und Kommandant Hans Pappenberger für die langjährige Treue und wünschten weiterhin viel Schallenskraft Die Glückwünsche der Schnitzergemeinschaff übermittelte Reinhold Gietl. Auf Geschenke hatte Werner Biersack verzichtet und statt dessen um Spenden für die Uniformsammlung gebeten. Willi Buchfelder wünschte, daß sich der Jubilar noch lange nicht zur Ruhe setzen möge. Er erinnerte an die Aktivitäten im Museum und im Naherholungsgebiet Schönberg, die noch nicht beendet sind. ,,Rechtzeitig zumGeburtstag wurden allerdings die Begrüßungsschilder am Ortseingang montiert, an die Biersack seit geraumer Zeit immer wieder erinnern mußte. " Eine Kopie des Steinbeils Eines sei allerdings immer noch nicht erledigt, monierte Buchfelder: ,, Die Sache mit der Stadt Weiden und dem Steinbeil! Damit die liebe Seele ihre Ruhe findet, darf ich dir eine Kopie überreichen". Neben zahlreichen Gästen gratulierten besonders herzlich Biersacks Ehefrau Angelika, die Töchter Petra, Sabine und Angela sowie Enkelsohn Daniel. Eine große Gratulationscour erwartete Biersack auch in der Weidener Stötznerschule, deren Rektor er ist. Am Montag morgen wurde er von seinem Lehrerkollegium in die Turnhalle der Schule ,,entführt", wo ihm die Schüler aller Klassen eine aufwendig gestaltete Feierstunde bereiteten. Überraschung in der Schule ,,lch bin wirklich begeistert", lautete denn auch der Kommentar des Pädagogen, der die Schule seit fünf Jahren leitet und vorher 25 Jahre lang in der Förderschule Eschenbach tätig war. Gespannt verfolgte er die liebevoll ausgearbeiteten Gesangs- und Gedichteinlagen zu seinen Ehren. Je nach Altersgruppe gaben Kinder und Jugendliche ihrem ,,Chef" die besten Wünsche mit auf den Weg, sei es nun mit einem Geburtstagsständchen der Orff- und Flötengruppe oder kurzen Verslein von den Kleinsten. Ein Geschenk durfte natürlich auch nicht fehlen: Die Schüler hatten einen riesigen ,,13- Monats-Jahrtausend-Doppelgeburtstags Kalender" gebastelt, der auf gemalten Schautafeln den Zeitraum bis zum nächsten Geburtstag des Rektors umfaßt. ,, Den werde ich mir auf alle Fälle ins Wohnzimmer hängen", kündigte Biersack an. Allen Schülern erließ er als Belohnung für die Mühen die restlichen Schulstunden. |
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