Weichen beim SV Tus/DJK gestellt
Neue Vorstandschaft gewählt



Mit Spannung erwarteten die Mitglieder des SV TUS/DJK bei der ersten Jahreshauptversammlung nach der Fusion den Ausgang der Wahl für die neue Vorstandschaft. Bei Gesprächen im Vorfeld hatte sich niemand bereit erklärt, für das Amt des ersten Vorsitzenden zu kandidieren. Für die Übergangszeit nach der Fusion der beiden Sportvereine leitete Hans-Joachim Geuß den mitgliederstarken SV TUS/DJK. Aus beruflichen Gründen sah er sich jedoch außerstande, sich der Wahl als Vorsitzender für die erste Amtsperiode zu stellen. Er richtete an seinen Stellvertreter Josef Speckner die entscheidende Frage, die für die positive Entwicklung der neuen Großvereins ausschlaggebend war. Speckners entscheidendes ,,Ja“, zu dem er sich nach mehreren Gesprächen kurzfristig entschlossen hat, wurde von den Mitgliedern mit begeistertem Beifall aufgenommen.

Als Stellvertreter wählten die rund achtzig Anwesenden Jutta Carrington und Thomas Reiter. Geistlicher Beirat und Mitglied im Vorstandsgremium ist Pfarrer Hans Bayer. Das Amt des Hauptkassiers wurde nach einstimmigem Votum Roland Meißner übertragen. Zum Schriftführer des SV TUS/DJK wurde Gunther Beitz berufen. Beisitzer: Gerd Hößl, Hans-Joachim Geuß, Werner Richter, Johanna Michler und Werner Wächter. Kassenprüfer: Herbert Benkhardt und Edgar Baier. Zum Gremium der Beisitzer zählen außerdem die Spartenleiter: Fußball - Edgar Baier, Kegeln - Volkmar Lawaczek, Gymnastik - Marlene Stopfer-Höhn, Handball - Karl Lorenz, Tischtennis - Thomas Reiter, Volleyball - Helmut Rescher, Judo - Willi Bauer, Karate - Rudi Sollacher, Mountain-Bike - Stefan Herder, Eisstock - Hans Mirwald und Jugendleiterin Marlene Stopfer-Höhn.

Versammlungsleiter Hans-Joachim Geuß erinnerte in seinem Rückblick an die Arbeit der letzten sechs Monate, in der überwiegend das neue Sportzentrum behandelt wurde. Geuß berichtete von mehreren Sitzungen mit dem Hauptverwaltungsausschuß der Stadt Grafenwöhr und der Besichtigung verschiedener Sportstätten. Den Anstoß für die Fusion des Turn- und Sportvereins mit der DJK gab eine Sitzung mit dem Hauptverwaltungsausschuß.

Die Stadträte machten den Vereinsvertretern vor fast genau einem Jahr deutlich, daß durch den Erweiterungsbau des Michaelswerkes und die Expansion der Firma Gugel bei beiden Vereinen Fußballplätze verloren gehen. ,,Die Weichen für den Bau eines gemeinsamen Sportzentrums in der Mark mußten gestellt werden“ .



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