SPD-Ortsverein wurde 1919 gegründet

Ehrungen verdienter Mitglieder zum 80-jährigen Bestehen



Alois Koller, Georg Schwindl und Max Hößl (v.l.n.r.) wurden
beim 80-jähri. Jubiläum des SPD Ortsverein zu ehrenmitgliedern ernannt.
Vorsitzender Johannes Plössner (rechts) überreichte die Ehrenurkunden.


Mit einem Gottesdienst in der Maria-Himmelfahrtskirche, dem Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder und einem festlichen Kommersabend feierte der SPD-Ortsverein am Samstag, 13. November 1999 sein 80-jähriges Bestehen.
Im Mittelpunkt des Festabends im Jugendheim standen Ehrungen verdienter Sozialdemokraten

In Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen für den SPD-Ortsverein wurden die ehemaligen Vorsitzenden und engagierten Parteifreunde Max Hößl, Georg Schwindl und Alois Koller zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Vorsitzender Johannes Plössner erinnerte in seiner Laudatio an ihr Engagement zum Wohle der Allgemeinheit. Plössner ehrte gemeinsam mit MdB Ludwig Stiegler und Bürgermeister Helmuth Wächter treue Parteimitglieder. Zum Aufbau des SPD-Ortsvereins nach dem zweiten Weltkrieg haben Heinz Beuermann und Engelbert Hößl beigetragen, die dem Ortsverein bereits seit 45 Jahren angehören.

Seit 40 Jahren zählen Max Hößl, Josef Kiefl, Anton Harrer, Rudolf Hoffmann und Wilhelm Schuller zu den Mitgliedern. Für 35-jährige Mitgliedschaft wurden Alois Koller, Georg Schwindl, Ernst Streitenberger, Hans Färber, Gottfried Ott, Heinz Beitz, Manfred Franek, Agnes Hößl, Maria Schopf und Walfried Stütz geehrt.

Eine Auszeichnung für 30-jährige Mitgliedschaft erhielten Richard Plößner sen., Bruno Schatz, Georg Schatz, Klaus Beier, Rudolf Friedrich und Friedrich Schneider. Walter Asam, Ursula Eckert und Hans Kammerer halten dem Ortsverein bereits seit 25 Jahren die Treue. Seit 20 Jahren sind Hannelore Hammon, Hans Schilling, Franz Schreiner, Josef Schieder, Günther Beitz, Josef Aumüller, Udo Greim, Irmgard Koller, Waltraud Krieger, Reinhold Brandt, Anton Schopf, Rosemarie Woods, Hermann Dietl, Karl Dobmann und Manfred Möschter dabei.

Auf eine 10-jährige Mitgliedschaft können Paula Spiegel, Dieter Hannemann, Hans Mößbauer, Heinz Recht, Rudolf Recht, Karlheinz Wächter, Günther Müller, Renate Klugmann, Jutta Wächter, Heinz Asam, Hildegard Greim, Ingeborg Greim, Johannes Plößner, Elvira Regler, Adolf Beier, Herbert Holleder, Peter Plohmann, Norbert Schwer, Erich Spies, Rolf Wächter, Lothar Helfert, Reinhard Hößl, Hans-Jürgen Ramming, Günther Wächter, Reinhard Aumüller, Jakob Wolf, Maria Wallukat, Gerhard Regler, Karl Regler, Kurt Wenzel, Barbara Lorenz, Josef Michl, Hildegard Russel, Renate Schilling, Brigitte Vlasek, Rudolf Hohl, Dieter Zobel, Waltraud Ertl, Josef Ertl, Sieglinde Schmalz, Georg Zinn, Heidi Arnold, Theo Arnold und Richard Plößner jun. zurückblicken.

Bürgermeister a.D. Walter Asam erinnerte an die Nachkriegszeit und die Verdienste der geehrten Mitglieder für den Ortsverein. Plössner dankte er für die mustergültige Organisation der Festveranstaltung. Max Hößl bedankte sich im Namen der Geehrten und zeigte sich erfreut, daß es gelungen ist, junge Leute in der Partei zu organisieren. Ludwig Stiegler, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, dankte den langjährigen Mitgliedern dafür, daß sie in guten wie in bösen Tagen zur Sache der Sozialdemokratie gestanden haben.

„Sie gehören einer Partei an, die in einem stürmischen Jahrhundert nie ihren guten Namen wechseln mußte!“ MdB Stiegler erinnerte an die Zeit der Parteigründung, in der unser Staat noch der Staat der anderen und Verteidiger der Privilegien war. „Wenn es überall in Deutschland soziale Demokratinnen und Demokraten wie in Grafenwöhr gegeben hätte, wäre Deutschland und Europa vieles erspart geblieben, stellte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion fest.


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