DAGA macht seine Kasse weit auf
80 000 Mark werden heuer für karitative Zwecke bereitgestellt - Colonel Coker neuer Präsident

Er werde sein Bestes tun, um in dieser neuen Welt die wichtige völkerverbindende Arbeit des Deutsch-Amerikanischen Gemeinsamen Ausschusses (DAGA) fortzusetzen. Das sicherte der neugewählte amerikanische Präsident des DAGA, Colonel Philip D. Coker, zu. Als deutscher Präsident wurde Fred Arnold bei der Jahreshauptversammlung für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt.

80 000 Mark beschlossen die DAGA-Mitglieder bei der alljährlichen Wohlfahrtsaktion für gemeinnützige Zwecke in der nördlichen Oberpfalz zur Verfügung zu stellen. 4000 Mark steuert der DAGA für die Lichterbaumentzündung mit Beschenkung der Kinder durch den Nikolaus bei. Die große Weihnachtswohlfahrtsaktion, die den DAGA-Ausschuß zu Kindergärten, Altenheimen und sozial Schwachen in der gesamten Region führte, eine Brauereibesichtigung in Kulmbach, die Verabschiedung von Oberst Gherki, Treffen der Vorstandschaft und die Vorbereitung und Durchführung des 40. Deutsch-Amerikanischen Volksfestes zählte Fred Arnold weiter in seinem Rechenschaftsbe-richt auf.

40. Volksfest brachte Rekord.

Lob zollte Arnold dem Volksfestbeauftragten Hermann Marherr, der dafür Freizeit und Urlaub opferte. Marherr berichtete, daß das 40. Volksfest alle anderen übertroffen habe. Über 60000 Besucher wurden im Camp Tunesia gezählt. Er dankte den amerikanischen Helfern, Dienststellen sowie dem Leiter der Standortverwaltung, Regierungsoberamtsrat Erich Rettinger, und Oberstleutnant Otto Glaser vom DMV für die Unterstützung durch die Bundeswehr.

Positiv war dementsprechend der Bericht des deutschen Schatzmeisters, Anton Dürr. Nach Auflistung eines umfangreichen Zahlenwerks konnte er 76 407 Mark als Netto-Einnahme verkünden. Fred Amold bleibt im Amt. Die Arbeit nochmals für drei Jahre zu übernehmen erklärte sich Fred Arnold im Namen der alten Vorstandschaft bereit, in diesem Zeitraum müsse jedoch das Feld für neue Personal Überlegungen zur nächsten Wahl bestellt werden. Georg Girisch dankte als Vorsitzender des Wahlausschusses den DAGA-Verantwortlichen für ihren Einsatz zur Pflege der deutsch-amerikanischen Freundschaft. Gleichzeitig hob er das Engagement des DAGA für sozial Schwache in der Region um den Übungsplatz heraus. Oberst Coker: Fühle mich geehrt Per Akklamation wurden Fred Arnold einstimmig als Präsident, Bürgermeister Helmuth Wächter als zweiter Präsident, Schatzmeister Anton Dürr, Volksfestbeauftragter Hermann Marherr sowie die beiden bisherigen Kassenprüfer in ihren Ämtern bestätigt.

Einstimmig wurden auch der von amerikanischer Seite als amerikanischer Präsident vorgeschlagene Colonel Philip D. Coker und LTC Lester C. Jauron als sein Stellvertreter angenommen. Amerikanischer Schatzmeister ist Richard Beiter und Volksfestbeauftragte Kim Mills. Oberst Coker betonte, daß er sich geehrt fühle, im Kreis des DAGA mitzuarbeiten.

Als einstimmigen Beschluß legte die DAGA-Versammlung fest, 80 000 Mark für die Wohlfahrtsaktion 1997/98 zu verwenden. 75 000 Mark sollen dabei um die Weihnachtszeit in Form von Lebensmittelpaketen und Spenden verteilt werden, 5000 Mark werden für Härtefälle während des Jahres zurückgehalten. Zur Lichterbaumentzündung lud Fred Arnold die DAGA-Mitglieder am 10. Dezember ins Lager ein.


Der Deutsch-Amerikanische Gemeinsame Ausschuß hat einen neuen Vorstand
(von links): Kassenprüfer Edmund Schregelmann, Walter Asam, zweiter amerikanischer Präsident Lester C. Jauron, DAGA-Präsident Fred Amold, zweiter deutscher Präsident Helmuth Wächter, erster amerikanischer Präsident Philip D. Coker,Volksfestbeauftragter Kim Mills, Schatzmeister Anton Dürr, Richard Heiter und Hermann Marherr.


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