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Die ersten Exponate für die Ausstellung über Schlesien und Sudetendeutschland sind bei der Jahreshauptversammlung der Schlesischen Landsmannschaft eingetroffen. Bei der Vorstandswahl wählten die Mitglieder Gisela Zechmayer erneut zu ihrer Vorsitzenden. Drei Trachtenpuppen mit handgenähter Tracht verschiedener schlesischer Gebiete, eine Kindertracht aus dem Riesengebirge, Leinentücher, Tischdecke und Unterkleid gespendet von der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Monika Krug, und eine Oberschlesische Tracht, zur Verfügung gestellt von Mitglied Franz Waletzko bilden den Grundstock für die Ausstellung im Kulturmuseum. In ihrem Rechenschaftsbericht wies die Vorsitzende Gisela Zechmayer auf eine Vielzahl von Veranstaltungen hin. So habe die Landsmannschaft den Tag der Heimat ausgerichtet, am Volkstrauertag, dem Sebastian-Gedenktag mit Fahnenabordnung und am Dekanats-missionsfest teilgenommen. Begeistert angenommen wurde der Besuch im Studio des Regionalfernsehsenders OTV. Viele Feste förderten den Zusammenhalt der Gemeinschaft, so die Vorsitzende. Sie dankte der Stadt Grafenwöhr für die finanzielle Unterstützung und den Fahnenträgern für ihren Einsatz. Der kommisarische Schatzmeister, Franz Waletzko legte einen positiven Kassenbericht vor. Er sprach im Namen aller Mitglieder seine Anerkennung für die vorbildliche Arbeit der im vergangenen Jahr verstorbenen Schatzmeisterin, Theresia Koller aus und bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung. Zügig führte Wahlvorstand und Ehrenmitglied Walter Asam die Neuwahlen durch. Vorsitzende mit einstimmigem Votum wurde erneut Gisela Zechmayer, ihr Stellvertreter ist Rudolf Friedrich, Schriftführerin Christina Rötten-bacher und zum Kassier wurde ebenfalls einstimmig Franz Waletzko bestimmt. Fahnenabordnung und Beisitzer sind Heinz Schwarze,
Bernhard Krüger, Franz Waletzko, Karl Neumann, Hubert
Ohla und Paul Schlagner.Zum Kulturwart wurde Horst Lachmann
bestimmt, sein Ersatzmann ist Paul Schlagner. In seinem Grußwort bestätigte dritter Bürgermeister Herbert Hummel, daß es in kleinen Vereinen gemütlich und mit viel Zusammengehörigkeitsgefühl zugehe. Er dankte im Namen der Stadt für die Präsenz des Vereines bei offiziellen Anlässen. Er hoffe in der politischen Frage um die Klärung der Eigentumsrechte der Vertriebenen auf ein Einlenken und eine menschliche Lösung. Kreisvorsitzender Wolfgang Sanft hob die Bemühungen um einen Ausstellungsplatz Schlesischer Kultur im Kulturmuseum hervor. Die Stadt Grafenwöhr hat die schlesischen Vertriebenen immer geachtet und unterstützt und in der Straßenwidmung die Heimatvertriebenen berücksichtigt. Dazu nannte er die Eichendorffstraße, Schlesier- und Breslauer- und Sudeten Straße sowie die Watzlikstraße. Über 500 schlesische Flüchtlinge fanden in Grafenwöhr eine neue Heimat. Stellvertretende Kreisvorsitzende Monika Krug überreichte die Trachten und erläuterte die Details der Kleidung. Sie berichtete über die Pflege des Brauchtums und der sozialen Arbeit des Deutschen Freundschaftskreis Breslau (DFK), der auf die Unterstützung und Spendenbereitschaft aus Deutschland angewiesen sei, um die größte Not zu lindern. |
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