Die Junge Union unter neuer Führung

Bei den Neuwahlen der JU löste Thomas Preinl Gerhard Ruhland ab
Landtagskandidat Georg Stahl referierte

Thomas Preinl ist der neue Vorsitzende der Jungen Union Grafenwöhr. Bei der Jahreshauptversammlung wählte der CSU-Nachwuchs den 25jährigen Studenten an die Spitze des JU-Ortsverbandes. Der bisherige Vorsitzende Gerhard Ruhland trat aus beruflichen Gründen ins “zweite Glied” zurück und fungiert künftig als Schriftführer. Als Stellvertreter wurden Christian Zellner, Andrea Hacker und Jürgen Wegmann gewählt.

Ein umfassender Jahresrückblick zeigte die Aktivitäten der JUler auf. Bei zahlreichen Sitzungen, der JU-Tour nach Rom, dem Waldbadfestival, der Kinderferienfahrt, der Straßenmalaktion zum Schulbeginn, der Teilnahme am Familienradwandertag und der Christbaumaktion konnten Politik und Geselligkeit miteinander verbunden werden. Als weitere Themen griff die JU die Firma Schaich und Miller, Abwasser und Trinkwasserversorgung sowie das St. Michaelswerk auf. Mit Anträgen an die Stadt und mit der Herausgabe des Bladl´s setzte sich die JU aktiv mit der Stadtpolitik auseinander. Trotz der finanziellen Einbußen beim verregneten Waldbadfestival konnte Schatzmeisterin Claudia Zellner über einen positiven Kassenabschluß berichten.

Gerhard Ruhland dankte abschließend für die Unterstützung die er in seiner vierjährigen Vorsitzendentätigkeit erfahren konnte. Er schlug Thomas Preinl, der nach seinem Auslandstudium nun wieder im Lande sei, als Nachfolger vor. JU-Kreisvorsitzender Albert Nickl leitete die Neuwahl bei der die Führungsriege neu besetzt wurde. Claudia Zellner wurde als Schatzmeisterin bestätigt, Eva Maria Kraus nimmt das Amt der Ortsgeschäftsführerin wahr. Als Beisitzer ergänzen die Vorstandschaft: Ulrike Specht, Frank Neubauer, Katja Dorner, Evi Walberer, Christine Specht, Rosi Ohla und Michael Schmid. Die Kasse prüfen Angelika Ruhland und Doris Wegmann.



Gruppenbild mit neuer JU- Vorstandschaft, Thomas Preinl neben Stahl

Thomas Preinl dankte für das Vertrauen und appellierte an den Teamgeist der JU mit dem man einiges bewegen könne. Seinem Vorgänger dankte er mit einem Gutschein für zwei Luisenburgfahrten für sein Wirken. Mit Blumen und JU-Uhren wurden aus der Kreis der JU Laila Sperber und Peter Lippiotta wegen Erreichen der Altersgrenze verabschiedet. Laila Sperber war 15 Jahre im CSU-Nachwuchs aktiv, arbeitete in der Vorstandschaft mit und bekleidete zuletzt das Amt der Ortsgeschäftsführerin. Peter Lippiotta gehörte seit 1988 der JU an, war als stellvertretender Vorsitzender und Kassenprüfer tätig. 1996 schaffte er als JU-Kandidat den Einzug in den Stadtrat.

Daß die JU Grafenwöhr zu den “Aktivposten” im Landkreis gehört bestätigte Kreisvorsitzender Albert Nickl, er rief dazu auf auch provokatorisch Politik zu machen um junge Leute zu begeistern. Die Freude des CSU-Ortsverbandes einen aktiven Nachwuchs zu haben, hob CSU-Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern in seinem Grußwort heraus. Er dankte dem scheidenden Vorsitzenden Gerhard Ruhland, der als Motor der JU hartnäckig die Ziele der Jungen Union verfolgte. Frauenunions-Vorsitzende Marga Boese bestätigte den jungen Leuten eine gute Zusammenarbeit im Ort und wünschte Spaß und Freude bei der politischen Arbeit.

Eine Arbeit mit Niveau bestätigte Landtagskandidat Georg Stahl der Grafenwöhrer Jungen Union. In seiner Vorstellung bei der Jahreshauptversammlung rief er die Jugendlichen auf in dieser Weise Signale für die Politik der CSU zu senden. Eingehend auf die Herausforderungen im Herbst wies Georg Stahl auf die Annäherung der SPD zum kommunistischen PDS hin. Leider würden die Bürger nicht mehr zur Kenntnis nehmen, daß die Entwicklung im Lande durch die Blockade der SPD nur um der Macht willen verhindert wurde.

In Bayern so Stahl, stehe hinter Edmund Stoiber eine leistungsfähige Truppe für die Wahlen bereit. Die Leistungsbilanz der CSU im Freistaat könne sich sehen lassen und sei Ausweis der Zukunftskompetenz. “In Bayern sind Laptop und Lederhose eine Symbiose eingegangen”, so Stahl. Bayern habe im Vergleich zu den übrigen Bundesländern die niedrigste Arbeitslosigkeit, beste Lehrstellenbilanz, höchste Investitionsquote, niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung, höchste Selbständigenquote, die höchste Wirtschaftsförderung und kein Land tue mehr für seine Landwirte. Mit dem Programm “offensive Zukunft Bayern” schaffe der Freistaat Chancen für die Jugend.

Vehement setzte sich Georg Stahl in puncto Länderfinanzausgleich für den Weg der Südländer vor das Verfassungsgericht ein. Es könne nicht angehen, daß mit falscher Gleichmacherei finanzstarke Länder am Ende die Schlußlichter sind. In einer angeregten Diskussion mit dem CSU-Nachwuchs rief Georg Stahl die JU-ler auf, sich nicht durch die Miesmacherei anderer in Bockshorn jagen zu lassen sondern sich offensiv für die Politik der Union einzusetzen.



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