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Die Wolfgangsiedler sind stolz auf ihr 200.
Mitglied. Bei der Jahreshauptversammlung im
DJK-Sportheim wurde Kerstin Kick mit Blumen und einem
Gutschein geehrt. 1. Vorsitzender Willi Dötsch
ließ nach dem Gedenken an die verstorbenen
Mitglieder in seinem Tätigkeitsbericht das
Siedlerjahr Revue passieren.
So bestimmten Siedlerfest, Kirwa, Weihnachts- und
Nikolausfeier sowie die Vier-Tages-Fahrt der
Reisegruppe nach Südtirol wieder das Geschehen.
Dötsch berichtete aber von intensiven
Bemühungen zur Umgestaltung des Spielplatzes.
Alleine die Planung hat im abgelaufenen Jahr wieder
viel Zeit gefordert. Mittlerweile sind für die
Erstellung der beiden neuen Türme, die mit einer
Dschungelbrücke verbunden werden, bereits die
Erdarbeiten erfolgt. Das Fundament ist unter Anleitung
von Thomas Bernhard betoniert, die Wandung muss noch
erstellt werden. Die Türme sollen bis Ende April
stehen. Bereits angebracht wurde ein Sonnenschutz
über dem Sandkasten sowie eine neue
Kleinkinderschaukel aufgestellt. In Betrieb ist
ebenfalls eine zweite Sitzgarnitur für Kinder.
Im Berichtszeitraum sorgte bei den Verantwortlichen
lediglich die Absage der Familienfahrt, die im Mai
geplant war, für Unverständnis. Ansonsten
verlief das Jahr wieder zur vollsten Zufriedenheit. So
waren Siedlerfest als auch Kirwa bestens besucht. Das
gleiche gilt für die Weihnachtsfeier im
DJK-Sportheim sowie den Nikolausbesuch auf dem
Spielplatz. Dank zollt Dötsch den Betreuern der
drei Stammtische. Ferner berichtete er von
erfreulichen Spenden für den Spielplatz durch
Herbert Wolf, die DAGA und erst kürzlich durch
das Flohmarkt-Team. Als seltenes Erlebnis
erwähnte er, dass im letzten Jahr gleich sechs
Goldene Hochzeiten in der Gemeinschaft zu feiern
waren.“Das zeugt doch von hoher
Lebensqualität in der Wolfgangsiedlung“,
fügte Dötsch hinzu. Ein leidiges Thema ist
mit dem Siedlerstrom beendet, denn nach dem
Rückzug von „best Energy“ gibt es
keine Vergünstigungen mehr. Loswerden will die
Gemeinschaft den alten Häcksler, für den
sich bisher noch kein Interessent zeigte.
Bürgermeister Helmuth Wächter sprach in
seinem Grußwort die Entwicklung der neuen
Baugebiete östlich der Wolfgangsiedlung an. Dabei
verkündete er auch, dass beim Bierlohweiher ein
Bolzplatz errichtet wird. Die Betreuung und
Unterhaltung dürfte aber auf die Wolfgangsiedler
zukommen. Bei einem interessanten Vortrag über
Photovoltaikanlagen zur privaten Stromerzeugung auf
Dächern von Einfamilienhäusern zeigte Dipl.
Ing. Hans Scherm von der Firma Iliotec aus Rothenstadt
viele Vorteile auf. „Die Sonne scheint drauf und
Strom kommt raus“, so einfach schilderte er den
Vorgang. Er zeigte Wege der Finanzierung auf bis hin
zur Gewinn bringenden Stromabgabe.
Abschließend gab der Vorsitzende noch die
Termine für dieses Jahr bekannt. So führt
die Familienfahrt bereits am 18. April ins Deutsche
Museum nach München, 15. August ist Siedlerfest
und am 18. September Kirwa. Die Reisegruppe von Georg
Schwindl zieht es vom 20. bis 23. September an die
Ostsee.
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