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Stolz auf das 200. Mitglied
Wolfgangsiedler überschreiten magische Grenze -
Umgestaltung des Spielplatzes

 

Kerstin Kick wurde als 200. Mitglied bei den Wolfgangsiedlern geehrt. Mit auf dem Bild Ehemann Andreas Kick, 2. Vorsitzender Werner Stopfer (links) und 1. Vorsitzender Willi Dötsch (rechts)

Die Wolfgangsiedler sind stolz auf ihr 200. Mitglied. Bei der Jahreshauptversammlung im DJK-Sportheim wurde Kerstin Kick mit Blumen und einem Gutschein geehrt. 1. Vorsitzender Willi Dötsch ließ nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder in seinem Tätigkeitsbericht das Siedlerjahr Revue passieren.

So bestimmten Siedlerfest, Kirwa, Weihnachts- und Nikolausfeier sowie die Vier-Tages-Fahrt der Reisegruppe nach Südtirol wieder das Geschehen. Dötsch berichtete aber von intensiven Bemühungen zur Umgestaltung des Spielplatzes. Alleine die Planung hat im abgelaufenen Jahr wieder viel Zeit gefordert. Mittlerweile sind für die Erstellung der beiden neuen Türme, die mit einer Dschungelbrücke verbunden werden, bereits die Erdarbeiten erfolgt. Das Fundament ist unter Anleitung von Thomas Bernhard betoniert, die Wandung muss noch erstellt werden. Die Türme sollen bis Ende April stehen. Bereits angebracht wurde ein Sonnenschutz über dem Sandkasten sowie eine neue Kleinkinderschaukel aufgestellt. In Betrieb ist ebenfalls eine zweite Sitzgarnitur für Kinder.

Im Berichtszeitraum sorgte bei den Verantwortlichen lediglich die Absage der Familienfahrt, die im Mai geplant war, für Unverständnis. Ansonsten verlief das Jahr wieder zur vollsten Zufriedenheit. So waren Siedlerfest als auch Kirwa bestens besucht. Das gleiche gilt für die Weihnachtsfeier im DJK-Sportheim sowie den Nikolausbesuch auf dem Spielplatz. Dank zollt Dötsch den Betreuern der drei Stammtische. Ferner berichtete er von erfreulichen Spenden für den Spielplatz durch Herbert Wolf, die DAGA und erst kürzlich durch das Flohmarkt-Team. Als seltenes Erlebnis erwähnte er, dass im letzten Jahr gleich sechs Goldene Hochzeiten in der Gemeinschaft zu feiern waren.“Das zeugt doch von hoher Lebensqualität in der Wolfgangsiedlung“, fügte Dötsch hinzu. Ein leidiges Thema ist mit dem Siedlerstrom beendet, denn nach dem Rückzug von „best Energy“ gibt es keine Vergünstigungen mehr. Loswerden will die Gemeinschaft den alten Häcksler, für den sich bisher noch kein Interessent zeigte.

Bürgermeister Helmuth Wächter sprach in seinem Grußwort die Entwicklung der neuen Baugebiete östlich der Wolfgangsiedlung an. Dabei verkündete er auch, dass beim Bierlohweiher ein Bolzplatz errichtet wird. Die Betreuung und Unterhaltung dürfte aber auf die Wolfgangsiedler zukommen. Bei einem interessanten Vortrag über Photovoltaikanlagen zur privaten Stromerzeugung auf Dächern von Einfamilienhäusern zeigte Dipl. Ing. Hans Scherm von der Firma Iliotec aus Rothenstadt viele Vorteile auf. „Die Sonne scheint drauf und Strom kommt raus“, so einfach schilderte er den Vorgang. Er zeigte Wege der Finanzierung auf bis hin zur Gewinn bringenden Stromabgabe.

Abschließend gab der Vorsitzende noch die Termine für dieses Jahr bekannt. So führt die Familienfahrt bereits am 18. April ins Deutsche Museum nach München, 15. August ist Siedlerfest und am 18. September Kirwa. Die Reisegruppe von Georg Schwindl zieht es vom 20. bis 23. September an die Ostsee.