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„Alles ist möglich, nichts ist unmöglich,
Ideen sind willkommen“

 

Stadtverbandsvorsitzende Maria Werner bedankte sich herzlich bei Sonja Siebenhüner mit einem Präsent.
Bild: G. Morgenstern


"Alles ist möglich, nichts ist unmöglich, Ideen sind willkommen“ legte Sonja Siebenhüner den Vertretern der Grafenwöhrer Vereine und Verbände nahe. Bei der Herbstversammlung des Stadtverbandes wurde das EU-Förderprogramm LOS (Loses Kapital für soziale Zwecke) vorgestellt. Jeweils 100.000 Euro soll die Stadt in den nächsten drei Jahren erhalten.

Vollbeschäftigung, Steigerung der Arbeits-platzqualität und der Arbeitsproduktivität sowie sozialer Zusammenhalt und soziale Integration sind die drei übergreifenden Ziele des Förderprogramms aus dem Sozialfond der europäischen Union und des Bundes-ministeriums für Familien, Senioren, Jugend und Frauen. Als Beauftragte der Projekt-steuerung ging Sonja Siebenhüner auf die Möglichkeiten des Förderprogramms ein. Einen Dank richtete Sie zunächst an Landrat Simon Wittmann, der mit dem Landratsamt engagiert für die Bewilligung des Programms arbeitete. Durch das Wegfallen überörtlicher Träger sei es immer mehr erforderlich Engagement vor Ort zu entwickeln. Um an den Bedürfnissen dran zu bleiben werde zunächst ein Begleitausschuss mit Vertretern der zwei Kirchen, des Stadtverbandes, des Stadtjugendrings, Quartiermanagerin und Bürgern gebildet. Begleitet werde dies von einem Ämternetzwerk von Sozial- Arbeits- und Gesundheitsamt. Handlungsprioritäten seien aktive und präventive Maßnahmen für Arbeitslose und Nichterwerbspersonen, Förderung von Unternehmergeist und Arbeitsplatzbeschaffung, Gleichstellung der Geschlechter, Förderung der Integration und Bekämpfung der Diskriminierung benachteiligter Gruppen auf dem Arbeitsmarkt. Ideen und Vorschläge von Bürgern seien gefragt. Um breit gefächerte Vorschläge zu erhalten und den Einfallsreichtum nicht vorzugreifen riss Sonja Siebenhüner nur einige Möglichkeiten wie Vorbereitungskurse auf die EU-Osterweiterung, Maßnahmen zur Arbeitsfindung bei der US-Armee (Sprachkurse), Computerweiterbildungen, Bürgerbroschüren, Kultur für Kinder etc. an. Einzelne Mikroprojekte könnten bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Projektträger könnten Initiativen, Genossenschaften, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverbände, Lehrstellenbündnisse, Einzelpersonen als Existenzgründer und auch Vereine sein. Niemand, so Sonja Siebenhüner sei auszugrenzen, alle müssten angesprochen werden, das LOS-Programm sei auf das gesamte Stadtgebiet verteilt. Auch Bürger für Bürger seien ein mögliches Projekt. Der erste Zeitraum laufe nun bis Juni 2004.

Stadtverbandsvorsitzende Maria Werner rief die Vereine ebenfalls auf hier Ideen zu entwickeln und Projekte mit den angesprochenen Zielgruppen auch für ihre Vereinsarbeit zu nutzen. Mit einem „flüssigen Dankeschön“ zeigte sich Maria Werner bei der Referentin abschließend erkenntlich. Als Ansprechpartnerin sei Sonja Siebenhüner jeweils am Donnerstag von 10 bis 12 und von 16 bis 18 Uhr im Rathaus erreichbar. Termine könnten auch telefonisch unter der Nummer 0179/4548660 vereinbart werden.