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Ausbau der Sebastianstraße


Herr Wagner vom Büro Schultes erläuterte die überarbeitete Planung für den Ausbau der Sebastianstraße. Die Einfahrtssituation von der St. 2168 in die Sebastianstraße wird so verändert, dass die Bushaltestelle und die Einfahrt vertauscht werden; d.h. die Einfahrt in die Sebastianstraße wird im Bereich der jetzigen Bushaltestelle sein. Dies hängt natürlich mit dem vom Stadtrat geplanten Kreisverkehr am dortigen Standort zusammen.

Die Länge des Straßenstückes (Straße A) beträgt 200 m, mit einer Ausbaubreite von 6,00 m. Zwischen dem Sebastianwohnheim und den Aussiedlerheimen ist eine Stichstraße (Straße B) vorgesehen, die in einem Wendehammer endet. Die Länge dieses Teilstückes beträgt 95 m, mit einer Ausbaubreite von 5,50 m. Oberhalb der Aussiedlerheime, zur freien Feldflur hin ist eine weitere Stichstraße (Straße C) mit einer Länge von ca. 45 m geplant. Die Straßenbreite beträgt hier 4,50 m.

Die Straßenbegrenzungen erfolgen mit 1- und 2-Zeilern; in einem Teilbereich mit einer 3-zeiligen Mulde. Es ist erforderlich, dass verschiedene Zugänge und Zufahrten angeglichen werden. Insbesondere bei den Parkplätzen des Sebastianwohnheimes sind größere Angleichungen erforderlich.

Die Straßenentwässerung erfolgt mit 10 Sinkkästen, die an den vorhandenen Regenwasserkanal angeschlossen werden. Verschiedentlich kleinere Mängel am Schmutzwasserkanal werden behoben.

In der Straße B ist eine Kanalverlängerung mit 24 m vorgesehen, um die Bebaubarkeit des Grundstückes am Ende des Wendehammers sicher zu stellen. Des weiteren erfolgt hier ein Zusammenschluss der Wasserleitung in Richtung Mittelbergweg, um eine optimale Versorgung des Sebastianwohnheimes zu bekommen. Da der Fußweg zwischen dem geplanten Wendehammer und dem Mittelbergweg nur 2 m breit ist, wird diese Maßnahme im Spülverfahren durchgeführt. Der vorhandene Unterflurhydrant wird gegen einen Überflurhydranten ausgetauscht. Im Zuge der Baumaßnahme wird auch die FGL ihre Gasleitungen verlegen und die Gebäude anschließen.

Es wurde beschlossen, dass der Ausbau der Straße A ab der Einmündung der Straße B erfolgt und das Straßenstück von der jetzigen Einfahrt einstweilen provisorisch hergestellt wird, bis der Ausbau des Kreisverkehrs erfolgen kann. Außerdem soll der Wendehammer der Straße B nicht asphaltiert werden. Der geplante Gehweg kann entfallen. Bei der Straße C ist der Ausbau nur bis zu den Garagen einzuplanen.

Der Auftrag für die Straßenbauarbeiten wurde an die Fa. Holzmann, Niederlassung Grafenwöhr mit 114.171,87 Euro vergeben. Die Arbeiten beginnen im September 2002.
Die Wasserleitungsarbeiten im Spülbohr-verfahren wurden von den Stadtwerken an die Fa. Kollmer, Kirchenthumbach zum Preis von 4642,--Euro vergeben.