Mit den
wichtigsten Vertretern des Kindergartens sowie der Regierung
der Oberpfalz und des Kreisjugendamtes Neustadt a.d.Waldnaab
fand eine Besichtigung des Kindergartens statt. Es ist unstrittig,
dass wegen der großen Kinderzahl sofort gehandelt werden
muss. Vorab hat die Verwaltung mit den zuständigen Fachstellen
den künftigen Bedarf zu ermitteln und eine Fortschreibung
des Bedarfsplanes zu beantragen. In diesen Zahlen muss die weitere
künftige Bauentwicklung Grafenwöhrs und die Ansiedlung
einer US-Brigade berücksichtigt werden.
Bei einem Ortstermin überzeugte sich der Bauausschuss davon,
dass die Bedarfsgruppe eingerichtet werden muss. Als Zwischenlösung
bietet sich der KAB-Raum im Untergeschoss an. Angedacht werden
muss jedoch eine endgültige Lösung für die zweite
Gruppe. Hierzu ist die Fortschreibung des Kindergartenplatzbedarfs
erforderlich.
Im
1.Obergeschoss wurden von Bautechniker Wittmann beim Umbau bereits
die Voraussetzungen geschaffen, dass eine zweite Gruppe eingerichtet
werden kann. Derzeit wird dieser Raum von der Gymnastikgruppe
und der Mutter-Kind-Gruppe genutzt. Der Mehrzweckraum für
den Kindergarten könnte im Untergeschoss im KAB-Raum eingerichtet
werden. Die Mutter-Kind-Gruppe wird in Zukunft den KLJB-Raum
nutzen, da dies von der Regierung der Oberpfalz akzeptiert wurde.
Das Dachgeschoss ist soweit hergerichtet, dass die Vereine sich
hier einrichten könnten. Für den Ausbau würde
die Stadt das Material stellen, wenn die Arbeiten durch die
Vereine ausgeführt werden. Erforderlich beim Ausbau des
Dachgeschosses ist jedoch eine Feuertreppe, die am Giebel angebaut
werden müsste. Zudem lässt sich die Gymnastikgruppe
schlecht im Dachgeschoss unterbringen, bedingt durch die Raumhöhe
und Dachschräge.
Durch den Architekten Schultes wurde kurzfristig ein Konzept,
einschl. der Ermittlung der erforderlichen Kosten erstellt.
Vorrangig sind die Arbeiten so zu koordinieren, dass bis zum
neuen Kindergartenbeginn die Bedarfsgruppe eingerichtet ist.
Der bisherige KAB-Raum im Untergeschoss wird so ausgebaut, dass
er von der Bedarfsgruppe genutzt werden kann, jedoch in einer
Art und Weise, dass er später auch als Mehrzweckraum nutzbar
ist. Außerdem müsste evtl. noch eine Toilette eingebaut
werden.
Die Kosten für diese Maßnahme beziffert Architekt
Schultes auf 23 bis 24.000,-- Euro. Im Treppenhaus sind Schallschutz-maßnahmen
erforderlich, die mit voraussichtlich 11.000,-- Euro zu Buch
schlagen. Die Umbauarbeiten im Obergeschoss, mit der Einrichtung
der 2.Gruppe und einem Intensivraum werden voraussichtlich 58.000,--
Euro erfordern. Die gesetzlich vorgeschriebene Fluchttreppe
wurde mit 17.250,-- Euro angesetzt.
Wenn das Dachgeschoss für die KAB von Firmen ausgebaut
wird, ist mit Kosten in Höhe von 69.475,-- Euro zu rechnen.
Hierbei wurde auch berücksichtigt, dass die Zangen des
Dachgebälks höher gesetzt werden, um eine optimale
Raumhöhe zu erreichen.
Da eine Mitbenutzung des Dachgeschosses durch die Gymnastikgruppe
nicht mehr möglich ist, hat Architekt Schultes Alternativen
zu erkunden. Gedacht ist dabei auch an eine kleine Halle beim
Concordia Sportgelände unter Einbeziehung der verschiedenen
Gruppen und Vereine von Hütten, für die keine oder
weniger geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.
Zwischenzeitlich wurden die Umbauarbeiten für die Bedarfsgruppe
im Untergeschoss abgeschlossen und der Kindergarten St.
Josef hat bereits die Räumlichkeiten bezogen. Hier
gilt mein besonderer Dank den Vorständen und den Vereinsmitgliedern
der KAB, Volkstanzgruppe, KLJB, Ministranten, Mutter-Kind-Gruppe
für ihr Verständnis und Entgegenkommen.
Einen Dank möchte ich dem Feuerwehrvorstand Gerhard Mark
aussprechen, der Räumlichkeiten im Hüttener Feuerwehrhaus
für den Übergang zur Verfügung stellt, bis sich
der Stadtrat nach Vorliegen von neuen Vorschlägen durch
das Architekturbüro Schultes nochmals mit der Gesamtsituation
befassen muss.
Bedanken darf ich mich auch beim Architekten Wolfgang Schultes
für die optimale Vorbereitung der verschiedenen Handwerkerleistungen
sowie bei allen Firmen für ihre gute und zügige Abwicklung.