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Hilfe weckt große Dankbarkeit

Bürgermeister Helmuth Wächter (hinten) empfing die Grafenwöhrer Sanitäter im Rathaus und dankte ihnen für ihre großartige Hilfsbereitschaft. Vorne von links nach rechts: Wolfgang Meier, Christian Jobst, Isabel Jobst, Manfred Harrer und Bereitschaftsleiter Hermann Regler.

Grafenwöhrer Sanitäter beim Rettungseinsatz in Dresden - Empfang im Rathaus

Grafenwöhr. Bei dem Jahrhunderthochwasser in Dresden kamen zahlreiche Hilfsorganisationen zum Einsatz. Unter den Tausenden Helfern waren auch vier Sanitäter der BRK-Bereitschaft aus Grafenwöhr. Die Stadt lobte nun das Engagement der vier, welche spontan dem Aufruf zum Katastrophenschutzeinsatz in Dresden gefolgt waren.

Aus diesem Grund lud Bürgermeister Helmuth Wächter den neuen Bereitschaftsleiter Herman Regler sowie Isabel Jobst, Christian Jobst, Manfred Harrer und Wolfgang Meier am Freitag ins Rathaus ein.

Wächter sprach von der letzten Hürde der Wiedervereinigung, die durch das tragische Hochwasser jetzt entgültig der Vergangenheit angehört. Die erlebten Geschehnisse werden die Helfer erst in nächster Zeit richtig verarbeiten und ihr Leben positiv prägen so die einhellige Meinung. Primär waren die vier Grafenwöhrer Sanis im Rettungsdienst bei Evakuierungen eingesetzt, mussten zum Teil übermenschliches leisten.

Besonders hob Wächter den Einsatz der Geschwister Jobst hervor. Die beiden jungen Sanitäter mussten sich innerhalb von zwei Stunden entscheiden ob sie sich an der Rettungsaktion beteiligen möchten. Mit einer kleinen Zuwendung bei der BRK-Bereitschaft bedankte sich die Stadt für die geleistete Arbeit.

Auch Bereitschaftsleiter Herman Regler sprach seinen Sanis ein dickes Lob aus. Zusammen mit Bürgermeister Wächter überraschte er die vier Helfer mit einem kleinen Geschenk.

Einig waren sich die Rotkreuzler, dass sich jeder wieder an einem solchen Einsatz beteiligen würde, hofften aber zugleich dass die Menschen vor solchen weiteren Katastrophen verschont blieben.

Zum Abschluss wurde angeregt, Erlebnisse zwischen den Grafenwörther Hilfstrupps und dem Dresdner Einsatztrupp auszutauschen. Bei einer Ausstellung soll dann die Arbeit der Rettungsorganisationen sowie das Leid der Betroffenen den Grafenwöhrern näher gebracht werden.