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Im
Rahmen der Jubiläumsfeier im Hotel zur Post konnte Obmann
Hans Sollner gemeinsam mit Bürgermeister Helmuth Wächter
und Kreisobmann Walther Hermann zahlreiche Mitglieder mit Urkunden
und Treuenadeln ehren.
Den würdigen Rahmen für das 50. Gründungsjubiläum
gab das Salonorchester Anton Erhart. Ortsobmann Hans Sollner gab
einen Rückblick auf das zurückliegende halbe Jahrhundert
und Bürgermeister Helmuth Wächter betonte in seiner
Ansprache, dass die Vertriebenen vor über 50 Jahren nicht
gerade mit Hurra empfangen worden waren. Er würdigte
die Aufbauleistung der Sudetendeutschen in Grafenwöhr, die
enormes für das Gemeinwohl geleistet haben Zwischen 1945
und 1947 verschlug es rund 1.200 Sudetendeutsche in die Soldatenstadt,
deren überwiegender Teil hier eine neue Heimat gefunden hat.
Kreisobmann Walther Hermann aus Eschenbach betonte in seiner Festansprache,
dass die jetzige tschechische Regierung der Sudetendeutschen Sache
keinen größeren Gefallen tun konnte, als die Ausfälle
von Ministerpräsident Milos Zeman. Dies habe die Frage des
Unrechts der Vertreibung wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit
gerückt und sogar der Medienkanzler habe seinen Tschechien-Besuch
abgesagt. Hermann brillierte mit umfassendem Fachwissen und erntete
für sein vielbeachtetes Referat stürmischer Beifall.
Im Anschluß an die Reden wurden die langjährigen Vereinsmitglieder
mit Urkunde und Treuenadel ausgezeichnet.
Seit zehn Jahren halten Waltraud Illing und Waltraud Bruckner
der Landsmannschaft die Treue und bereits 25 Jahre gehört
Theresia Engelstätter dazu. Berta Kraus und Maria Kiefl konnten
für 45 jährige Treue mit der Ehrenurkunde ausgezeichnet
werden. Die Jubilare, die für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt
wurden sind Pauline Amschler, Hugo Bog, Maria Grausam, Josef Michl,
Josef Pickl, Maria Siegert, Edith Spahn, Hilde Stabla, Erna Striegl,
Anna Tauber, Marianne Wage und Margit Wenzl. Ehrenmitglied Anton
Erhart ist bereits seit 51 Jahren dabei.
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